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Desinfizierende Salbe soll Schürfwunden schützen

Wer großflächige Schürfwunden hat, muss aufpassen, dass diese sich nicht entzünden. Mit speziellen Salben soll die Heilung unterstützt und beschleunigt werden. Eine Desinfektion ist aber nicht immer nötig.

Besonders bei Kindern kommt es immer wieder zu Schürfwunden.Diese sind nicht nur schmerzhaft, sondern können auch Bakterien und Viren das Eindringen in den Körper erleichtern. Eine schlecht versorgte Schürfwunde entzündet sich häufig, weil das Immunsystem direkt in der Wunde versucht, die Vermehrung der Erreger zu verhindern. Durch die Infektion wird unter anderem die Heilung der Wunde verzögert. Eiter und Wundwasser fließen aus der Wunde heraus und stören so die Neubildung der Haut.

Bei einer guten Wundversorgung sollte daher eine desinfizierende Salbe eingesetzt werden. Eventuell vorhandene Krankheiterreger werden so abgetötet, bevor eine Entzündungsreaktion auftreten kann.

Die weitere Behandlung hängt von der Größe der Wunde ab. Früher ging man davon aus, dass es besser für eine Schürfwunde ist, wenn sie eintrocknet. Der Wundschorf stellt eine perfekte Barriere gegen Bakterien aller Art dar. Allerdings ist unter dem Schorf die Wundheilung eingeschränkt. Das heißt, dass eine feuchte Wunde schneller heilen kann. Sie ist aber auch einem größeren Infektionsrisiko ausgesetzt. Durch die regelmäßige Behandlung mit einer speziellen Salbe kann man aber das perfekte, sterile und feuchte Umfeld schaffen, in dem die Haut einwandfrei regenerieren kann.

14.09.2010